Die leckersten selbstgemachten Burgersoßen

Es muss nicht immer nur Ketchup sein. Burgersoßen haben einen entscheidenden Anteil am Gelingen des perfekten Burgers und sollten daher sorgfältig ausgewählt werden. Vor allem selbst gemachte Soßen können eine echte Bereicherung darstellen.

Abgesehen vom Fleisch hat wohl keine andere Burgerzutat einen so großen Einfluss auf den Geschmack des Burgers wie die richtige Burgersoße. Die Möglichkeiten sind praktisch grenzenlos und reichen von Barbecue- über Chili- bis hin zu Currysoßen. Trotz der vielen kulinarischen Möglichkeiten, die sich mittlerweile bieten, nutzen die meisten Burgerfans jedoch immer noch primär den klassischen Tomatenketchup. Grundsätzlich macht man mit Ketchup auch nicht wirklich viel verkehrt. Wer seine Sorte gefunden hat, der stellt in jedem Falle sicher, dass der Burger am Ende auch schmeckt.
Trotzdem bleibt festzuhalten, dass einem eine Menge entgeht, wenn man sich vollständig auf Ketchup versteift. Allein eine gute Barbecuesoße und ein paar Scheiben Bacon können aus einem herkömmlichen Hamburger einen wunderbar würzigen Barbecueburger machen. Und dies ist erst der Anfang. Beginnt man sich mit den vielen Möglichkeiten an Burgersoßen einmal richtig zu beschäftigen, werden sich einem ganz schnell neue Geschmacksmöglichkeiten öffnen.

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Zu jedem Burger die passende Burgersoße

Mit der Soße gibt jeder Burgerfreund seinem Werk die besondere Note, weshalb man sich im Vorfeld darüber Gedanken machen sollte, was beabsichtigt ist. Wie bereits erwähnt bieten sich Barbecuesoßen sehr gut an, um den rauchigen Grillgeschmack auf einen Burger zu holen. Alternativ kann man sich aber auch in eine fruchtige Richtung bewegen und beispielsweise eine süße Currysoße nutzen. Diese bietet sich beispielsweise an, wenn man einen Hawaiiburger mit Ananas serviert. Soll es dagegen richtig scharf werden, dann empfiehlt sich natürlich eine Chilisoße. Letztendlich darf man sich niemals davor scheuen, etwas auszuprobieren. Wer immer auf Nummer sicher geht, der dürfte einige tolle Burgerideen niemals entdecken. Daher wird es nie schaden, wenn man in der Soßenabteilung des Supermarktes auf Entdeckungsreise geht und sich einmal anschaut, was die Welt abseits des Ketchups zu bieten hat. Wobei selbst Ketchup heutzutage nicht mehr nur Ketchup ist. Wem andere Soßen ein zu großer Schritt sind, kann sich zunächst einmal durch die verschiedenen Ketchupsorten kosten. Gewürz- Zwiebel oder Curryketchup sind nur ein paar der Möglichkeiten, die man mittlerweile im Supermarkt finden kann.

Lecker und selbst gemacht

Der Blick ins Soßenregal des Supermarktes ist eine Möglichkeit, um den eigenen Soßenhorizont zu erweitern, jedoch in keinem Falle die Einzige. Wer die perfekte Soße für seinen selbstgemachten Burger finden möchte, der sollte selbst Hand anlegen. Im Netz findet sich eine Vielzahl an Rezepten, mit denen sich tolle Soßen für den Burger kreieren lassen. Mittlerweile können sogar die Soßen bekannter Fast-Food-Ketten wie McDonalds oder Burger King nachgekocht werden. Wer also schon immer mal einen der bekannten Burger nachbauen wollte, erhält nun endlich die Möglichkeit dazu.

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Bild: Flickr / anotherpintplease

Der Vorteil von selbst gemachten Soßen ist natürlich, dass der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Wer seine Barbecuesoße mit Knoblauch verfeiern möchte, kann dies ebenso tun, wie der Hobbykoch, der Zwiebeln und Curry einbaut. Hier lohnt es sich, viel zu experimentieren und nicht immer den Rezepten 1:1 zu folgen. Meist finden sich die besten Soßen, wenn man sich nur die Basiszutaten eines Rezeptes nimmt und diese mit eigenen Ideen verfeinert. Etwas Erfahrung kann dabei jedoch nie schaden. Anfänger kommen meist besser, wenn sie sich zu Beginn an die Rezepte halten und nach und nach eigene Ideen einbauen. Selbst wer sich noch nie groß mit dem Kochen beschäftigt hat, sollte nach den Anleitungen im Netz, problemlos seine eigenen Soßen zusammenmixen können.

Die Exoten unter den Burgersoßen

Begibt man sich auf die Suche nach einer wirklich exotischen Soße, dann wird man meist nicht darum kommen, doch selbst aktiv zu werden. Klassische Sachen wie Curry- oder Chilisoßen finden sich immer im Supermarkt, darüber hinaus hält sich das exotische Angebot allerdings eher in Grenzen.
Sehr interessant ist beispielsweise eine Käsesoße. Für viele Menschen gehört Käse zum Burger dazu, jedoch hat niemand behauptet, dass dieser immer in Scheibenform vorhanden sein muss. Bei einer Käsesoße kombiniert man quasi den Käse mit der Soße und schafft so etwas Neues. Je nach Wunsch lässt sich dem Werk zudem noch einiges an Schärfe verleihen. Die entstandene Käse-Chili-Soße dürfte jeden Burger interessant machen.
Wem Käse und Chili für Soßen noch zu gewöhnlich sind, der kann noch einen Schritt weitergehen. Für Fruchtburger mit Ananas oder Pfirsich kann eine Soße mit Kokos interessant sein. So wird der Kontrast zwischen Fleisch und süßem Obst noch einmal verstärkt, wenn man zusätzlich noch eine Kokossoße nutzt. Letztendlich sind der Kreativität also keine Grenzen gesetzt. Alles, was schmeckt, ist erlaubt. Mitunter kann es sogar interessant sein, sich die Soßen von anderen Gerichten anzuschauen und diese eventuell für die eigenen Burger anzupassen. Für Fans von scharfen Burgern bietet sich beispielsweise eine Soße für Buffalo Hot Wings an. Mit dieser lässt sich sowohl das Fleisch marinieren, als auch der Burger bestreichen. Der Vorstellungskraft ist die einzige Grenze bei der Soßenherstellung. Man muss sich daher nur überwinden, verschiedene Dinge zu probieren. Und selbst wenn die Soße am Ende nicht klappt, steht im Notfall immer noch der Lieblingsketchup bereit.

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