Burgerprofis – Hamburger in Perfektion!

Burger sind so beliebt wie noch nie. Ob teuer und ausgefallen oder einfach und günstig: Mittlerweile gibt es für jeden Geschmack den passenden Burger. Dabei entdecken vor allem Hobbyköche zunehmend die riesige Auswahl der vielfältigen Burgervariationen.

Man findet sie heute praktisch überall: Klassische Hamburger, saftige Cheeseburger, knusprige Chickenburger oder schmackhafte Barbecueburger: Die Varianten und Möglichkeiten des Burgers scheinen beinah grenzenlos. Vor allem in der eigenen Küche erfreut er sich immer größerer Beliebtheit und mehr und mehr Hobbyköche entdecken, welche Dinge mit Burgern möglich sind.

Zum Glück ist für das Brutzeln von Burgern dabei kein Abschluss einer renommierten Kochschule erforderlich. Selbst Laien sollten ohne Problem in der Lage sein, einen einfachen Hamburger in der Küche zu kreieren. Hat man dann einmal Blut geleckt, dann dürfte es jedoch nicht allein bei simplen Burgern bleiben. Jeder Burgerfan, der einmal einen Blick auf die verschiedenen Rezepte und Varianten wirft, ist praktisch schon verloren. Der Burger lädt geradezu ein, Experimente zu wagen und neue Dinge auszuprobieren.

Leckere Hamburger
Bild: Flickr / Lucas Richarz

Mit dem richtigen Fleisch zum Erfolg

Wie vielfältig und interessant Burger sein können, zeigt sich allein schon bei der Auswahl des Fleisches. Längst wird nicht nur mehr reines Rindfleisch in der Burgerküche verwendet. Die sogenannten Burgerpatties werden auch aus Schwein, Hühnchen, Fisch oder sogar vegetarischen Inhaltsstoffen hergestellt. Die Preisspanne reicht dabei von ein paar Euro für das Kilo bis hin zu echten Gourmetpreisen. Burger aus dem teuersten Rindfleisch sind ebenso verbreitet wie die günstige Variante im Supermarkt. Allerdings empfiehlt es sich, möglichst nicht zu billiges Fleisch zu kaufen. Vor allem ein zu hoher Fettanteil sorgt vielfach dafür, dass der Burgerpatty am Ende nicht gelingt und die ganze Arbeit umsonst war. Im Idealfalle kauft man sein Hackfleisch bei seinem Metzger des Vertrauens. Hier mag es zwar etwas mehr kosten als im Supermarkt, dafür kann man sich der guten Qualität aber sicher sein. Ein Fettgehalt von rund 20 Prozent ist der ideale Wert, um einen richtig guten Burgerpatty zu garantieren.

Burger Pattys
Bild: Flickr / Anotherpintplease

Völlig abgeraten wird dagegen von bereits fertigen Fleischscheiben. Wer einen wirklich guten Burger essen möchte, der sollte in jedem Falle selbst Hand anlegen. Fertigware mag in der Fast-Food-Kette ok sein, dem echten Burgerprofi kommt sie jedoch nicht zwischen die Brötchenscheiben.

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Saucen, Burgerbrötchen und weitere Zutaten

Was beim Fleisch in jedem Falle gilt, lässt sich ähnlicher Form auch auf viele der anderen Burgerzutaten ausweiten. Selbst gemacht schmeckt in der Regel viel besser als gekauft. Natürlich muss man jetzt nicht im April anfangen Gurken und Zwiebeln anzupflanzen, weil man im Herbst plant, einen Burger zu essen. Auch die Kuh für die Milch zur Käseherstellung kann getrost weiter beim Bauern auf dem Felde bleiben.

Leckere Burger
Bild: Flickr / stuart_spivack

Gerade beim Thema Burgersaucen und Brötchen lässt sich jedoch festhalten, dass es durchaus sinnvoll sein kann, sich selbst mit der Herstellung zu beschäftigen. Burgerbrötchen aus dem Supermarkt sind meist von minderer Qualität und eigenen sich nur bedingt für wirklich gute Burger. Vor allem wenn das Fleisch schön saftig ist und die Soße nicht sparsam verwendet wird, stoßen Supermarktbrötchen schnell an ihre Grenzen. Wem sein Burger also nicht in der Hand zerfallen möchte, der greift lieber selbst zu Mehl & Rührschüssel. Ein paar Burgerbrötchen lassen sich selbst von Anfängern problemlos backen, ohne dass man zu viel Zeit investieren muss.

Nicht weniger praktisch, und aber aus geschmacklicher Sicht sinnvoll, ist das Herstellen eigener Burgersoßen. So gut Ketchup, Mayo und Senf sein mögen, können sie bei Burgern schnell eintönig werden. Vor allem vor dem Hintergrund vieler unterschiedlicher Burgervarianten wird man vermutlich nicht um das Herstellen eigener Soßen kommen. Die Soße stellt oftmals den zentralen Geschmack bei einem Burger her und sollte daher mit der dementsprechenden Bedeutung behandelt werden. Wem ein Standardburger genug ist, der wird sich in der Regel mit Ketchup zufriedengeben. Soll es dagegen mehr sein, dann lohnt sich ein Blick auf die unterschiedlichsten Soßenrezepte.

 

Leckere Kobe Burger
Bild: Flickr / stuart_spivack

Wer hat den Hamburger erfunden?

Bei der Frage nach den Erfindern des Burgers lässt sich zumindest mit Sicherheit festhalten, dass es nicht die Schweizer waren. Darüber hinaus ist die tatsächliche Herkunft jedoch immer wieder Anlass zu Debatten. Im Streit liegen dabei vor allem die Deutschen und die Amerikaner, die beide das Recht für sich in Anspruch nehmen, den Hamburger erfunden zu haben. Aufgrund seines Namens liegt ein Zusammenhang mit der Stadt Hamburg natürlich sehr nahe. So soll der Hamburger seine Herkunft dem Imbiss „Rundstück warm“ verdanken. Dieser wurde in Hamburg bereits im 19. Jahrhundert verkauft und beinhaltete ein Stück Braten mit Soße in einem Brötchen. Hamburger Einwanderer brachten das Rezept mit in die USA und verkauften es unter anderem auf der Weltausstellung 1904 in New York. Damals lies man die Endung noch weg und nannte die Burgervariante lediglich Hamburg.

In einer anderen Geschichte beanspruchen die beiden Brüder Frank und Charles Menches die Erfindung für sich. Beide betrieben 1885 einen Imbiss mit Schweinswürstchen und mussten eines Tages mit einem Lieferausfall kämpfen. Als Ersatz verkauften sie Rindfleisch im Brötchen und benannten die Erfindung nach ihrer Heimat Hamburg.

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